Wir sind ein gemeinnütziger Verein, der seit 1989 im Auftrag der Berliner Senatsverwaltungen und des ESF Berufsorientierungskurse, Schulabschlusskurse und verschiedene Bildungsberatungsangebote für Frauen durchführt. 1. Vorsitzende ist Brigitte Duffett-Schöpflin.

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Wir sind ein gemeinnütziger Verein. Unsere Projekte werden gefördert aus Landesmitteln und Geldern des Europäischen Sozialfonds. Einige Dinge dürfen von diesen Fördergeldern nicht erworben werden. Wir freuen uns deshalb über Ihre Spende!

Unser Konto:

Frauenzukunft e.V.
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Bank für Sozialwirtschaft

Leitbild für die Projekte von Frauenzukunft e.V.

Alle Menschen haben ein Recht auf Bildung. Sie haben ein Recht darauf, ihre Fähigkeiten und Interessen selbstbestimmt zu nutzen, um ein ökonomisch unabhängiges, erfüllendes Berufsleben zu führen.

Männer und Frauen sollen in allen gesellschaftlichen Bereichen gleichberechtigt sein – die Auswirkungen der geschlechtsspezifischen Arbeitsteilung in Familie und Gesellschaft führen jedoch weiterhin dazu, dass Frauen in besonderem Maße Unterstützung darin benötigen, ihr Recht auf Chancengleichheit im beruflichen Bereich und auf dem Arbeitsmarkt wahrzunehmen.

Ziel unserer Bildungsarbeit ist es, durch die Vermittlung von Basisqualifikationen (Unterricht in Deutsch und Mathematik, Englisch, Sozialkunde und Berufsfindung) und das Nachholen der (erweiterten) Berufsbildungsreife Voraussetzungen für eine Ausbildung oder eine Qualifizierung und damit die Grundlage für eine erfolgreiche Eingliederung in den ersten Arbeitsmarkt zu schaffen. Auch unsere Beratungsprojekte verfolgen dieses Ziel.

Unsere Kursteilnehmerinnen sind Frauen ab 18 Jahren, die langzeitarbeitslos oder von Sozialhilfe lebend und in der Regel ohne Berufsabschluss oder Schulabschluss sind. In unseren Kursen stehen das Trainieren von Kulturtechniken und das Gestalten von gemeinsamen Lernsituationen unter Einbeziehung der sozio-kulturellen Vielfalt verschiedener Lebenserfahrungen gleichberechtigt neben dem fachspezifischen Unterricht.

Unser didaktisches Prinzip ist ein ganzheitlicher, beziehungspädagogischer Ansatz, der kognitives, emotionales und soziales Lernen miteinander verbindet.

Unsere Arbeit ist geprägt durch eine Position der Parteilichkeit, da wir als Mitarbeiterinnen die Folgen geschlechtsspezifischer Sozialisation mit unseren Kurzteilnehmerinnen teilen.

Unsere Teilnehmerinnen lernen im Verlauf dieses Bildungsprozesses, eine berufliche und persönliche Perspektive zu entwickeln und erarbeiten sich mit dem Erwerb fachlicher Qualifikationen bzw. der Berufsbildungsreife Grundvoraussetzungen für eine Umschulung.

Sie sollen sich ihrer Potentiale bewusst und in der Lage sein, sie selbstbewusst gegenüber ihrer Lebensumwelt zu vertreten und Bildung eigenverantwortlich für sich zu organisieren.